147 | Mental Load & Co: Ist Slow Business feministisch?

Shownotes

Heute gibt es einen sehr persönlichen Einblick in meine Beziehung und warum patriarchale Prägungen uns fast auseinander gebracht hätten und wie sich daraus mein SLOW BUSINESS MENTORING entwickelt hat.

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00:00:00: Ich behaupte ja immer wieder, dass meine Arbeit zutiefst feministisch ist und behaupten kann man viel.

00:00:08: Deshalb möchte ich das heute zum Thema machen und erklären warum ich das so sehe.

00:00:14: Schön, dass du da bist und wieder zuhörst!

00:00:28: viele, viele Jahre eine sehr gleichberechtigte Beziehung geführt.

00:00:33: Und deshalb hätten wir auch beide nie gedacht dass wir irgendwann mal in alte überholte Rollenverteilungen rutschen könnten.

00:00:43: Als ich neunundzwanzig war waren wir schon zwölf Jahre zusammen und da habe ich meine erste Tochter bekommen.

00:00:51: Mein Mann und Ich haben beide unglaublich viele Prägungen und Glaubenssätze aus unseren Familien mitgebracht.

00:00:59: Meine Mutter hat sich sehr in der Frauenarbeit engagiert.

00:01:03: Ich weiß, dass dein Name Johanna Donal bei uns zu Hause ein geflügeltes Wort war.

00:01:09: Sie hat nach meiner Geburt schnell wieder begonnen zu arbeiten und mir schon als kleines Kind gesagt Karin du musst finanziell unabhängig von einem Mann sein.

00:01:20: Trotzdem war auch bei uns Zuhause die Rollenverteilung sehr traditionell.

00:01:28: Bei meinem Mann war es in der Familie noch Patria Hala.

00:01:33: Sein Vater hatte absolut nichts mit der Kindererziehung zu tun, geschweige denn auch mal Kleidung zu kaufen oder sonstige Dinge und zudem hat mein Mann von seinem Vater mitbekommen wenn du ein echter Mann sein willst musst du ganz ganz viel arbeiten.

00:01:54: den Rest macht dann eh die Frau heißt Obwohl wir es nicht wollten, das kannst du dir jetzt vielleicht schon zusammenreimen sind wir nach der Geburt unseres ersten Kindes als Paar absolut in eine patriarchal geprägte Rollenverteilung gerutscht.

00:02:14: Das hat alles dazu geführt dass ich innerhalb von kürzester Zeit vollkommen am Ende war.

00:02:20: Ich habe wie meine Mutter ganz schnell nach der Geburt wieder begonnen zu arbeiten und gleichzeitig, ich würde sagen so neunzig bis fünfundneunzig Prozent der Kehrarbeit des Mental Loads und des Emotional Loads getragen.

00:02:36: Ich habe mal überschlagen um das auch ein bisschen so greifbar zu machen.

00:02:43: und ein Mädchen durchläuft von Schuhgröße neunzehn bis Schuh grösse vierzig, meine kleinere hat einundvierzig etwa zwanzig bis treiundzwanzig Schuh-Größen.

00:02:55: Wenn man pro Größe Winterschuhe, Sommerschuhe also Sandalen, Gummistiefel und Hausschuh rechnet dann sind das rund achtzig Barbrocken.

00:03:07: Und bei zwei Kindern ungefähr hundertsechzig bar Schuhe.

00:03:11: Bei jedem einzelnen Paar musst du das immer wieder überprüfen.

00:03:15: Passen Sie noch, dann muss jemand merken dass sie zu klein sind und dich darum kümmern wo du neue Schuhe herkriegst.

00:03:24: Das heißt mal zu schauen ob du mit den Kindern wohin fährst.

00:03:29: passen vielleicht einige schuhe nicht dann wird das zu einer einkaufs rally umzuschauen dass dann irgendwelche schuhen da sind.

00:03:37: manchmal ist es auch schon recht knapp vor dem winter zum beispiel und du weißt du musst diese schuher finden sonst frieren die zächerl.

00:03:46: Und wenn du sie bestellst, dann musst du sie wieder zurückschicken wenn sie nicht passen.

00:03:50: Es ist einfach viel arbeit!

00:03:53: Wir sprechen hier nur von den Schuhen.

00:03:57: Unabhängig davon war ich angetrieben von einem irrsinnigen Wunsch nach beruflicher Erfüllung und Selbstverwirklichung.

00:04:05: Und ganz oft auch von dem Wunscht die Welt zu verändern.

00:04:10: Nach meiner zweiten Tochter hat das dann überhaupt nicht mehr funktioniert, Ich hatte ja mein Burnout!

00:04:19: Mein Mann und ich waren so erschüttert weil wir viele Jahre auf Augenhöhe gelebt hatten Und wenn man das jetzt systemisch betrachtet durch die Geburt unserer Kinder, dass Mobile begonnen hat anders zu schwingen und uns immer mehr voneinander entfernt hat.

00:04:43: Ich habe sehr lange gekämpft gegen die Strukturen im Außen, gegen unsere Prägungen aus denen vor allem auch mein Mann nicht aussteigen konnte und ich hab vor allem gegen eines gekämmt gegen die Realität.

00:05:00: Ich habe mir viel zu spät die Frage gestellt, was will ich denn eigentlich und was ist mir besonders wichtig?

00:05:08: Ich war viel zu sehr geprägt davon eine nützliche Frau zu sein – gut zu meinen Kindern, eine gute Ehefrau, gute Tochter aber auch hoch ambitioniert und nach Leistung strebend!

00:05:26: für die Gesellschaft und habe dabei völlig vergessen, wie es mir dabei geht.

00:05:34: Nach meinem Burnout hat sich dann ganz viel verändert aber erst einige Jahre später.

00:05:42: Da hab ich begriffen wenn ich versuche allen Ansprüchen und Anforderungen gerecht zu werden meinen Selbstwert aus Leistung zu schöpfen Und mich von allen Seiten und vor allem aus mir selbst heraus antreiben zu lassen dann führt das nur dazu, dass es mir absolut schlecht geht.

00:06:03: Ich habe lange darum gekämpft, dass sich in unserer Rollenverteilung in der Elternschaft etwas verändert.

00:06:11: Dass mein Mann weniger arbeitet und mehr für die Kinderbetreuung zur Verfügung steht.

00:06:16: Dass er mich mehr unterstützt, die Familie stärker priorisiert, Mein Load übernimmt viele Tätigkeiten, die absolut mir zugeordnet waren.

00:06:30: Und ich bin jetzt wie immer hier in diesem Podcast sehr ehrlich.

00:06:35: diese Veränderung hat in den ersten zwölf dreizehn Jahren als unsere Kinder noch kleiner waren, absolut nicht stattgefunden und ich bin ganz ehrlich.

00:06:48: natürlich habe ich mich auch die Frage gestellt ob ich bei meinem Mann bleiben soll.

00:06:54: Aber steht der Tropfenhül den Stein?

00:06:57: Er hat dann begonnen sich Beratung zu holen.

00:07:01: Er hat auch selbst eine Coaching-Ausbildung gemacht, wo er dieses Thema in den Mittelpunkt gerückt hat und erst dann war es möglich für ihn sich von Patria Hallengedanken gut und diesem Eingepflanzen so hat ein Ehemann Vater und Mann zu sein zu lösen.

00:07:23: Das war aber erster Fall, als meine größere Tochter schon dreizehn Jahre alt war.

00:07:30: Hätte ich bis zu diesem Zeitpunkt von null bis treizehn Jahren versucht in der klassischen Hasselkultur mein Business aufzubauen und erfolgreich zu machen weiß ich nicht ob ich jetzt überhaupt noch hier wäre.

00:07:49: Ich bin mir ziemlich sicher dass sich massive Folgen davon getragen hätte, vor allem gesundheitlicher Natur, psychisch und physisch.

00:08:00: Glücklicherweise habe ich bemerkt dass sich mit diesem Hassel nur einer Person schade nämlich mir selbst.

00:08:11: und ich hab den Kampf aufgegeben Und hier ist es mir wichtig zu differenzieren.

00:08:17: Ich habe nicht den Kampf eine gleichberechnete Partnerschaft und Elternschaft aufgegeben, der hat parallel stattgefunden.

00:08:29: was ich aufgegeben habe war der Kampf gegen meine Lebensrealität.

00:08:35: Ich habe verstanden, dass ich eine andere Art zu arbeiten für mich finden muss weil ich meine Lebensrealität und meine Voraussetzungen und meine aktuellen Umstände nicht verändern kann.

00:08:51: Und deshalb habe ich begonnen mich zu fragen was ich möchte?

00:08:55: Was meine Prioritäten sind?

00:08:58: Dann habe ich meine Selbstständigkeit so gebaut das sie dazu passt.

00:09:04: Ich bin in dieser Beschäftigung mit dem, was mir wichtig ist.

00:09:08: Was für mich wertvoll ist im ersten Sinne des Wortes auf ganz viele innere Konflikte gestoßen.

00:09:18: Zum Beispiel habe ich bemerkt dass ich sehr gerne meine Kinder begleiten möchte.

00:09:26: Dass ich wenn sie zum Mittag von der Schule kommen präsent sein möchte, für sie da sein möchte.

00:09:34: Und gleichzeitig hatte ich ein fürchterlicher schlechtes Gewissen, weil ich mir gedacht habe Ich will ja kein Hausmütterchen sein und ich muss ja auch meine Karriere vorantreiben.

00:09:47: Du merkst das ist jetzt nur ein Beispiel.

00:09:49: aber ganz viele dieser ganz typischen inneren Konflikte die wir Frauen haben sind für mich sichtbar geworden in dieser Beschäftigung.

00:10:02: Wie kann ich mein Business passend zu meiner Lebensrealität bauen?

00:10:08: Und ich möchte in diesem Zusammenhang, ich glaube es ist nicht notwendig aber ich mache es trotzdem noch einmal ganz klar betonen das Feminismus-Wahlmöglichkeiten schafft.

00:10:22: Das heißt Es geht auch nicht darum es so oder so zu machen oder eine andere Art, die Kinder zu begleiten abzuwert.

00:10:39: Sondern es geht darum dass du für dich wählen kannst.

00:10:44: Ganz viel von dem wie wir als Frauen sind hat natürlich auch mit unserer Kindheit zu tun.

00:10:50: Meine Mutter war Lehrerin und ich weiß wenn sie von der Schule nach Hause gekommen ist war sie fix und fertig.

00:10:58: Sie war müde Sie hatte keine Ressourcen.

00:11:02: Sie hatte ganz, ganz dünne Nerven und sie hat aber auch ganz viele Zusatzsachen gemacht.

00:11:09: in der Frauenarbeit war ganz viel für andere Menschen da Und deshalb konnte sie nicht so präsent bei uns zu Hause sein wie ich es mir zum Beispiel als Kind gewünscht hätte.

00:11:23: Das ist sicher einer der Gründe warum mir das jetzt für meine Familie so wichtig ist.

00:11:32: Deshalb habe ich mich entschieden, mein Business zum Beispiel um den Stundenplan meiner Kinder herumzubauen.

00:11:42: Das mache ich schon seit vielen Jahren.

00:11:46: Im Slow Growth Club gibt es da eine Masterclass dazu die heißt Get Your Shit.

00:11:49: Dann und da erkläre ich ganz genau wie ich das mache.

00:11:54: Jetzt könntest du sagen naja Du hast halt einfach aufgegeben.

00:11:58: Natürlich sehe ich das ganz anders.

00:12:00: Nein, habe ich nicht!

00:12:03: Ich hab genau das erreicht was ich mir immer gewünscht habe und wovon ich jahrelang geträumt habe.

00:12:13: Ich kann jeden Tag das machen, was ich absolut liebe.

00:12:20: Ich habe meine finanzielle Unabhängigkeit erreicht.

00:12:34: Und das alles in Kombination ist der absolute Checkbot für mich!

00:12:42: Das war jetzt eine sehr, sehr lange Einleitung.

00:12:47: Aber ich hoffe sehr, dass du dir den einen oder anderen Impuls und vor allem auch das Gefühl mitnehmen konntest, dass auch ich meine absoluten Struggles und mit meiner Doppelrolle als Mutter- und Businessfrau habe.

00:13:07: Das hört ja auch nicht auf, die Kinder werden größer.

00:13:11: es wird alles viel, viel leichter was die Terminkoordination und so weiter betrifft.

00:13:18: aber ich hab gerade heute mit einer Frau gesprochen.

00:13:21: Auch wenn die Kinder größer werden gibt's natürlich sehr intensive Themen bei denen wir sie als Eltern begleiten dürfen.

00:13:32: Die Intensität wird nicht weniger.

00:13:36: Es werden die Zeiträume größer aus meiner Sicht, in denen sie mich nicht mehr so

00:13:41: brauchen.".

00:13:42: Warum Slow Business feministisch ist und für mich der Schlüssel dazu das Frauen erreichen können was Sie sich wünschen und was Sie wollen unabhängig davon ob Du jetzt Kinder hast oder nicht?

00:14:00: Das schauen wir uns noch mal an!

00:14:03: Erstens, wir sind zyklische Wesen.

00:14:08: Das heißt durchzuperformen ist keine Option für uns Frauen weil jeder Tag anders ist, weil unsere Energie und unsere Belastungsfähigkeit jeden Tag anders isst.

00:14:27: Eine Form von Business die das nicht mit berücksichtigt wird uns Frauen auf Dauer ausbrennen.

00:14:38: Das ist jetzt ganz unabhängig davon, dass in den allermeisten Business Mentorings die ich kenne so Themen wie Mental Load, Emotional Load und so weiter absolut nicht vorkommen, die ja auch an Frauen hängen bleiben wenn es zum Beispiel keine Kinder in der Partnerschaft gibt.

00:15:02: Dass das ein Systemisches und ein patriarchales Problem ist, das ist mir vorkommen klar.

00:15:11: Ich kann dafür kämpfen dass sich das zukünftig ändert.

00:15:18: Das hilft aber den Frauen die gerade da mittendrin stecken aktuell nicht.

00:15:25: Also was können wir tun?

00:15:27: Ein feministisches Business Mentoring Denkt das nicht nur mit, sondern bezieht genau diese Umstände in alle Überlegungen mit ein.

00:15:41: Und nicht als Wohlfühltema, sondern um diese unsichtbare Arbeit sichtbar zu machen und sie auch in die Wirtschaftlichkeit miteinzurechnen.

00:15:55: Ich kenne zum Beispiel ganz viele Frauen, die sich sozial enorm engagieren.

00:16:01: Das ist jetzt ganz unabhängig davon, ob sie Kinder haben oder nicht.

00:16:06: Und auch das ist Arbeit die ganz oft nirgend steht aber mit sehr viel Zeitinvestment, sehr viel Mental-Load und so weiter verbunden ist.

00:16:22: Das bringt mich zum nächsten Punkt.

00:16:24: Ich habe jetzt gerade gesagt, die Frauen, die da mittendrin stecken in der aktuellen Zeitqualität wo sich eben diese Dinge noch nicht so geändert haben wie wir es uns gerne wünschen würden Die kämpfen gerade in ihrer Selbstständigkeit und In den Business Mentorings in denen sie sind ganz oft damit dass Strukturelle Probleme auf sie individuell abgewälzt werden.

00:16:59: Ich finde das zum Beispiel absolut perfide, wenn Business Mentorinnen zu Frauen sagen du musst dich halt besser organisieren oder du darfst einfach weniger prokrastinieren Du musst mehr all in gehen.

00:17:20: Das ist dermaßen an der Lebensrealität vieler Frauen vorbei und ist eine Form von Victim Blaming.

00:17:31: Anders kann ich es jetzt nicht sagen, dass ganz oft nämlich von Frauen an Frauen gemacht wird.

00:17:41: das heißt Es wird dir als Frau das Gefühl vermittelt dich nur besser zusammenreißen, nur besser organisieren musst.

00:17:52: Ein bisschen weniger schlafen muss und dann wird das schon klappen mit dem erfolgreichen Business.

00:17:58: Was dazu führt dass sich die Frauen irrsinnig schlecht fühlen wenn sie zum Beispiel in Online-Programmen oder Masterminds nicht das weiterbringen wie ihre Kolleginnen die auch da drinnen sind was dazu führt dass sich viele Frauen die Schuld geben, dass es bei ihnen nicht klappt aber bei allen anderen.

00:18:21: Ich mache das im Slow Business Mentoring vollkommen anders.

00:18:24: wir schauen uns an wie deine Lebensrealität ausschaut welche Möglichkeiten du hast und im Rahmen dieser Möglichkeiten bauen wir gemeinsam deinem Business so auf, dass du eben nicht ausbrennst und dass du Schritt für Schritt in Richtung finanzielle Unabhängigkeit gehen kannst.

00:18:45: Und ich habe das so oft gesehen, nicht nur an mir selbst – die kann natürlich viel behaupten -, dass es funktioniert.

00:18:53: Ein strukturelles und gesellschaftliches Problem auf eine Personengruppe abzuwälzen, in dem Fall auch von Frauen ist einfach widerlich!

00:19:04: Weil es dazu führt, dass wir Frauen die Schuld bei uns suchen wenn Dinge nicht funktionieren.

00:19:13: Und, das möchte ich auch noch betonen – es leben ganze Industrien davon uns Mittelchen und Unterstützungen und was auch immer zu verkaufen damit wir besser funktionieren, damit wir länger wach bleiben Damit wir unser Nervensystem beruhigen und weniger wütend sind, wenn du da mal den Blick drauf hast wie groß diese Industrie ist die uns Frauen etwas verkaufen möchte damit wir besser funktionieren.

00:19:56: Und damit sich ja nichts an den strukturellen Problemen ändert Ja, das ist dann nicht so lustig.

00:20:05: Weil wenn du das einmal gesehen hast once you see it, dann kannst du da nicht mehr wegschauen.

00:20:14: Ich könnte jetzt noch ganz lange weiterreden und ganz viele Gründe aufzählen warum mein Slow Business Ansatz und auch meine Form des Mentorings feministisch ist.

00:20:26: Es würde aber glaube ich wirklich den Rahmen sprengen weil ich glaube ich könnte sehr schwer damit aufhören.

00:20:32: Aber eine Sache möchte ich natürlich schon noch sagen, dass Frauen mit ihrer Selbstständigkeit finanziell unabhängig werden.

00:20:44: Und finanzieell unabhängig ist vielleicht sogar der zweite Schritt sondern im ersten Schritt mal finanzielle stabil werden.

00:20:52: das ist einfach zutiefst feministische Arbeit und finanzieelle Unabhängigkeit gibt immer Wahlmöglichkeiten.

00:21:03: Ich spreche jetzt gar nicht davon, dass du zum Beispiel einen Partner verlassen kannst wenn du finanziell auf guten Beinen stehst sondern Dass du für dich in einem Leben das wählen kannst was dir wichtig ist.

00:21:20: Dass Du vielleicht auch mal ein Risiko eingehen kannst oder dich spielerisch mit etwas beschäftigen kannst Wenn du finanziell mit deiner Selbstständigkeit stabil bist.

00:21:36: Und natürlich muss ich da auch der Ehrlichkeit halber dazu sagen, selbstständigkeit ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden weil wir natürlich sehr schwankende Umsätze haben können als selbstständige Frauen.

00:21:58: Wenn du allerdings dich gut mit deinen Zahlen auskennst, mit deinen Zahlen beschäftigst, dir von Anfang an immer kleine Beträge oft auch wirklich ganz, ganz kleine Betrige weglegst und dir einen Präusterschaffst dann kannst du das auch in schwierigeren Zeiten gut abdämpfen.

00:22:22: Und in diese finanzielle Souveränität, würde ich es fast nennen zu kommen.

00:22:29: Das dauert natürlich ein bisschen weil auch was unsere Erziehung betrifft wenn es um die Themen Geld geht oder finanziellen Themen geht werden wir als Frauen ganz oft anders erzogen als die Boom zum Beispiel und da gibt das auch ganz viel nachzuholen, sich vielleicht mit dem zu beschäftigen wo wir eingedrichtet bekommen haben.

00:22:59: Na zahlen das liegt ja nicht!

00:23:02: Das lass lieber und so weiter... Gerade deshalb macht mir zum Beispiel die Arbeit mit Zahlen und auch mit meiner Ressourcenplanung, die ich mit den Frauen mache.

00:23:13: Mit der Jahresplanung

00:23:15: usw.,

00:23:16: so unglaublich viel Spaß weil ich dann auch so eine Entwicklung bemerke wie sich diese Scheu vor Zahlen Stück für Stück verabschiedet und dann eben eine finanzielle Souveränität eintritt die dazu führt, dass Entscheidungen entspannter getroffen werden.

00:23:40: Dass viele Dinge auch selbstbewusster in die Hand genommen werden.

00:23:48: und ja das ist auch schon wieder sehr, sehr feministische Arbeit.

00:23:54: Wenn mich jemand fragt warum Slow Business feministisch ist dann ist meine Antwort weil ich nicht versuche Frauen so zu verändern, dass sie ihnen ein Erfolgsmodell passen das nie für sie gemacht wurde.

00:24:13: Ich habe das Modell an unsere Lebensrealität als Frauen angepasst.

00:24:21: wie auch immer die bei dir ausschauen mag Die klassischen Business Mentorings setzen Business Ohnerinnen voraus die keiner Kehrarbeit haben, die keinen Mental-Load haben.

00:24:38: Keinen Emotional Load und keinen Zyklus.

00:24:42: Als Low Business Mentorin bin ich deshalb feministisch weil ich selbstständige Frauen aus der Erschöpfung begleite oder mit ihnen ihr Business so aufbaue dass es gar nicht dazu kommen kann.

00:24:56: Und vielleicht kennst du meinen Satz Eine erschöpfte Frau kann nicht erfolgreich sein Und eine Frau, die nicht erfolgreich ist kann nicht finanziell unabhängig und finanziellsouverän sein.

00:25:12: Und weißt du was eine erschöpfte Frau auch nicht kann?

00:25:16: Sie kann nicht laut sein weil sie dazu nicht die Kraft hat!

00:25:22: Und es gibt leider noch viel zu viele Menschen, die der Meinung sind dass wir Frauen leise sein sollen Und dagegen wäre ich mich mit Slow Business.

00:25:39: Ich freue mich sehr, dass du bis hierher zugehört hast.

00:25:42: wenn dir die Folge gefallen hat Wenn sie dich inspiriert hat dann bitte teil sie sehr gerne.

00:25:49: Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.

00:25:51: Bis dahin.

00:25:53: Keep slowly growing Deine Karren.

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